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Hello you, virtueller Weihnachtsmarkt!

2020 – das Jahr, das es der Kulturbranche schwer macht und sozialen Kontakten Steine in den Weg legt. Das Corona-Virus hat das Leben von Milliarden von Menschen im Griff. Jetzt, wo die Weihnachtszeit in großen Schritten näher kommt und Weihnachtsmärkte unter Umständen nicht stattfinden dürfen, fällt das Social Distancing besonders schwer. Wie ihr in der besinnlichen Zeit trotzdem einen Adventsmarkt besuchen könnt, erfahrt ihr hier – bei „Busenfreundin – das Magazin”.

Die Tage werden kürzer, es wird immer kälter und bald schmücken Lichterketten hier und da erste Fenster und Straßen. Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen wird dem ein oder anderen dennoch nur schwer gelingen, denn ein essentieller Teil der alljährlichen Vorfreude beruht auf Weihnachtsmärkten – und die dürfen aufgrund der Pandemie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stattfinden.

„Warum eigentlich nicht?”, dachten sich wohl Anika Freytag und Melanie Esser von der Dortmunder Agentur „Hello you Studio” sowie die beiden Kölner:innen Daniel Krause und Käthe Golücke und stellten kurzerhand „Fair bummeln”, einen der ersten virtuellen Wintermärkte Deutschlands, auf die Beine.

Mit technischer Expertise und Leidenschaft fürs Detail entwarfen die Vier ein Konzept, das es Menschen bundesweit ermöglicht, auch in diesem Jahr verschiedenste Weihnachtsbüdchen zu besuchen und Adventsshopping zu betreiben. Der digitale Weihnachtsbummel ist klar gegliedert: Wer einen Adventsmarkt besuchen möchte, klickt auf der Startseite der Webseite im Menü auf die gewünschte Stadt und wird zu den dazugehörigen Ausstellerbuden weitergeleitet. Ein weiterer Klick auf einen beliebigen Stand führt zum „Besuch” des Standes und öffnet die Produktliste des Ausstellers.

Viele Aussteller in Existenz bedroht

Das Konzept ist darauf ausgelegt, das sonst eher schnelle Shoppen abzulegen und sich zum Bummeln verführen zu lassen. Dabei helfen sollen verschiedenste Aussteller:innen, die in diesem Jahr eigentlich einen Stand auf einem analogen Weihnachtsmarkt betrieben hätten. Die Möglichkeit eines virtuellen Marktes verhilft so nicht nur den Besucher:innen zu einem entspannten Weihnachtsbummel, sondern unterstützt die Schausteller-Familien beim Kampf um ihre Existenz: Viele Existenzen sind durch die Pandemie an der Erschöpfung ihrer Ressourcen angekommen. Ein Weiterbestehen scheint unmöglich, die Aufgabe des Betriebs unumgänglich. Die klugen Köpfe hinter dem virtuellen Markt sind bestrebt, das zu verhindern.

Wer also dieses Jahr viruslos einen Weihnachtsmarkt besuchen und die Budenbesitzer unterstützen möchte, schaut am besten bei dem digitalen Weihnachtsmarkt vorbei. Die Seele baumeln lassen, das funktioniert auch virtuell.

Was haltet ihr von der virtuellen Variante des Weihnachtsmarktes? Könnte dies auch außerhalb einer Pandemie eine Alternative sein, beispielsweise für Menschen mit sozialen Phobien o. ä.? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!


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Autorin: Debbie

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