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Pansexualität in Büchern | Busenfreundin Book-Club im Busen-Ranking

Pan-was? Jährlich am 24. Mai wird seit 2015 der Pan Visibility Day gefeiert. Dabei geht es um Sichtbarkeit von pansexuellen und panromantischen Menschen in einer Gesellschaft, in der der Begriff „Pansexualität“ häufig noch unbekannt ist. Was ist Pansexualität eigentlich genau und wie weit sind wir mit der Repräsentation in der Literatur?

„Pan“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „alle“. Das heißt allerdings nicht, dass sich pansexuelle Personen von allen Menschen angayzogen fühlen. Es spielt nur eben keine Rolle, welches biologische oder soziale Geschlecht das Gegenüber hat, was z.B. auch nicht-binäre Personen einschließt. Gleichberechtigung olé!

Und auch wenn Pansexualität sich noch nicht der allergrößten Gaykanntheit erfreut, ist sie in der Literatur durchaus vertreten. Hier kommen unsere Buchtipps im altbekannten Busen-Ranking!

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp LGBT Buch Pansexualitaet
Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Art Mystery-Thriller, in der Corey nach dem Tod ihrer besten Freundin Kyra zurück nach Lost Creek kommt, ein kleiner Ort im tiefsten Alaska, wo die Sonne im Winter kaum 4 Stunden scheint. In ihrer alten Heimat verhalten sich alle Bewohner plötzlich äußerst merkwürdig und behandeln Corey wie eine Außenseiterin, obwohl sie fast ihr ganzes Leben dort verbracht hat. Kyra hatte eine bipolare Störung und wurde deshalb von der Gemeinde verachtet. Doch jetzt loben sie Kyra in höchsten Tönen und sehen ihren Tod als Vorherbestimmung. Und irgendwie fühlt es sich so an, als sei ein Teil von Kyra noch hier… In Rückblenden erfahren wir mehr über das Verhältnis der Freundinnen und auch, dass Kyra pansexuell war – ganz selbstverständlich.

Unser Fazit: Die Geschichte verwirrt, unterhält, lässt einen alles in Frage stellen und lässt einen nicht mehr los. Die Autorin baut in ihre Geschichten stets queere Figuren ein, ohne sich auf deren Sexualität zu fokussieren. Eine klare Empfehlung, wenn ihr Diversität fernab der klassischen Coming-Out-Romane und queeren Sidekicks sucht! Lest hier Hannahs ausführliche Meinung.

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp Busenfreundin Ranking

Von wegen versprochen von G Benson

Von wegen versprochen von G Benson Pansexualitaet Buch
Von wegen versprochen von G Benson

Dieses Buch ist ein nicht ganz so klassischer Liebesroman über die pansexuelle Hayden. Sie ist leidenschaftlich gerne Krankenschwester, auch wenn sie dabei nicht die Welt verdient. Durch Zufall entdeckt sie eine Heiratsanzeige im Internet: ein Jahr Schein-Ehe, für die eine mehr als angemessene Vergütung bezahlt wird. Mehr aus Spaß antwortet sie auf die Anzeige und sieht sich wenig später Samantha Thomson gegenüber, der eiskalten, talentierten Neurochirurgin, die Hayden eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Es geht jedoch um eine Menge Geld, das Hayden dringend für ihre Familie benötigt, und so starten die beiden den Ehe-Versuch…

Unser Fazit: Eine leichte, lustige Geschichte voller gespielter Zuneigung, die in reale Gefühle mündet inklusive einer Ice Queen, die nur langsam auftaut. Trotzdem spart sie nicht an Tiefgründigkeit und schweren Themen, die auf lockere Weise behandelt werden. Außerdem besonders vielseitig in Sachen Diversity! Lest hier Hannahs ausführliche Meinung.

Von wegen versprochen von G Benson Busenfreundin Ranking

Sadie von Courtney Summers

Sadie von Courtney Summers LGBT Buch Pansexualitaet
Sadie von Courtney Summers

„Sadie“ ist nichts für schwache Nerven und gleichzeitig ziemlich cool – es ist nämlich ein Buch in Form eines True-Crime-Podcasts. Nachdem ihre 13-jährige kleine Schwester Mattie ermordet aufgefunden wird, hat Sadie nur ein Ziel: Den Mann zu töten, der ihrer Schwester das angetan hat. Wo die Polizei nicht weiterkommt und aufgibt, weiß Sadie ganz genau, wer der Täter ist, denn sie kennt ihn besser, als ihr lieb ist. So macht sie sich auf ihn zu finden, um es zu Ende zu bringen, denn nach Matties Tod ist ihr nichts geblieben. Einige Monate nach Sadies Verschwinden folgt Radiomoderator West McCray Sadies Spuren, denn Sadie könnte noch am Leben sein. In seinem Podcast „The Girls“ berichtet er von seiner Suche nach Sadie, wie er ihr von Ort zu Ort folgt und mit den Menschen spricht, denen sie begegnet ist. Wird er sie letztendlich finden?

Unser Fazit: Sadie zieht einen mit sich in die Tiefe, wie man es sonst eher von Netflix-Serien gewöhnt ist. Beide Protagonisten sind queer, Sadies Beschreibung lässt sich am ehesten als pansexuell deuten, was jedoch in der Geschichte nie ein großes Thema ist. Es wird so beiläufig erwähnt, dass man es fast übersehen könnte und setzt gerade deshalb neue Standards in der queeren Literatur. Empfehlenswert ist das Buch besonders für Fans von „Tote Mädchen lügen nicht“. Lest hier Hannahs ausführliche Meinung.

Sadie von Courtney Summers Busenfreundin Ranking

Kennt ihr weitere Bücher mit pansexuellen Charakteren? Schreibt es uns in die Kommentare!


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Autorin: Hannah

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Fotoquelle: Unsplash
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