fbpx
Filme & Serien Shout Out

„The L-Word: Generation Q” geht in die 2. Staffel – das wünschen wir uns

Headerbild © Showtime

Autorin: Simone Bauer

Am 8. August ist es endlich soweit: Die zweite Staffel von „The L Word: Generation Q“ feiert auf dem amerikanischen Sender „Showtime” Premiere. Neben unseren Lieblingen aus dem Original – unter anderem Alice, Bette und Shane – ist mit Finley, Dani und Co. auch die neue Generation wieder mit am Start. Ihr wollt eure Erinnerungen an die 1. Staffel auffrischen und fragt euch, was in der 2. Staffel passieren könnte? In „Busenfreundin – das Magazin” gibt’s (zumindest einige) Antworten!

Wer die erste Staffel von „The L-Word: Generation Q” bisher nicht gesehen hat, kann das bei den Streaming-Anbietern Sky und TVNow nachholen und sollte jetzt nicht weiterlesen: Spoilergefahr!

Was geschah in der 1. Staffel von „The L-Word: Generation Q”?

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist die Nachbarschaft der Lebensgefährtinnen Dani (Arienne Mandi) und Sophie (Rosanny Zayas), die ein Haus in Los Angeles haben. Dort wohnen sie gemeinsam mit trans Mann Leo (Micah Lee), der sich in den neuen Nachbarn José (Freddy Miyares) verknallt. Natürlich nicht ohne Drama: Wir bekommen hautnah mit, welche Schwierigkeiten trans Menschen beim Dating haben können.

Die Arbeitgeberinnen von Dani und Sophie sind keine Unbekannten: Während Dani für Bettes Bürgermeisterinnen-Kandidatur die PR übernimmt, arbeitet Sophie für Alice’ erfolgreiche Talkshow. Bette und Alice sind noch immer gut befreundet und unterstützen sich bei (Liebes-)Problemen. So ist für Bette das Thema Tina (Laurel Holloman) noch immer nicht durch – schießlich kümmern sich beide um die gemeinsame Tochter Angie (Jordan Hull). Und Alice (Leisha Hailey) muss mit ihrer neuen Patchwork-Familie klarkommen – inklusive Kindern und der Ex ihrer Partnerin …

Alices Praktikantin Finley (Jacqueline Toboni) ist das Sorgenkind der ersten Staffel: Sie kann nur betrunken Sex haben und verknallt sich ausgerechnet in eine Priesterin … und ist bald etwas zu sehr für ihre beste Freundin Sophie da. Außerdem zieht Finley mit Shane (Kate Moennig) zusammen, die plötzlich wieder in L. A. auftaucht.

Shane, Herzensbrecherin des Originals, hat ihr eigenes Päckchen zu tragen: Was ist mit ihrer (Ex-)Frau Quiara (Lex Scott Davis)? Und welche Rolle spielt die sexy Bar-Dame des neuen Planets (der jetzt „Dana’s“ heißt) bei all diesen Liebesirrungen und -wirrungen?

Was macht „The L-Word: Generation Q” besser als das Original „The L-Word”?

Darüber, dass „The L-Word” Maßstäbe gesetzt und uns Busenfreundinnen zum ersten Mal in der TV-Geschichte ein Potpourri voller Identifikationsfiguren geschenkt hat, sind wir uns einig. Jedoch gab es auch Kritikpunkte, die man im Prequel „The L-Word: Generation Q” ausräumen konnte.

Im Original wurde zum Beispiel trans Mann Max von Bette konsequent falsch gegendert – kein gutes Signal für Zuschauer:innen. In „The L-Word: Generation Q” wird das trans Thema sensibler angegangen und durch die Love-Story um Leo nativ in den Plot eingewebt.

In „The L-Word: Generation Q” werden einige Rollen diverser und authentischer besetzt. Ein Beispiel: Im Original wurde trans Mann Max von eine:m non-binary Schauspieler:in gespielt statt von einem trans Mann. Das sorgte seitens der trans Community für harsche Kritik: Zu eindeminsional, zu stereotypisch, zu klischeebehaftet seien trans Themen erzählt worden. In „The L-Word: Generation Q” hingegen wird trans Mann Leo authentisch von einem trans Mann gespielt.

Wir sind neugierig, ob „The L-Word: Generation Q” auch in der zweiten Staffel überzeugt. Der Trailer sieht schon einmal vielversprechend aus:

Was wir uns außerdem von der zweiten Staffel wünschen? Hier unsere Wunschliste:

Mehr Sex!

Klar, gleich die erste Szene der ersten Episode zeigt eine ausgiebige Sexszene. Dennoch kommt die schönste Nebensache der Welt, die bei „The L Word“ häufig die Hauptsache war, vergleichsweise ziemlich kurz. Zumal man die ernsten Themen währenddessen ausdiskutieren kann – Shane und Co. haben das jedenfalls immer gerne getan.

High Five Season 1 GIF by The L Word: Generation Q - Find & Share on GIPHY

Keine gelben Strampelanzüge für Alice!

Alice sagt zwar selbst in der ersten Staffel, dass ihr die grellen Farben beim Herausstechen helfen, aber sind wir ehrlich: Alice war in ihren Hüfthosen und Spaghettiträgertops das Postergirl der Otto-Normal-Busenfreundin. Eine von uns! Gönnt ihr doch auch mal wieder Jeans und T-Shirt.

Season 1 Showtime GIF by The L Word: Generation Q - Find & Share on GIPHY

Weitere bekannte Gesichter …

Klar, einige beliebte Charaktere mussten leider den Serientod sterben und können nicht zurückkommen – außer die Drehbuchautor:innen bekämen Lust auf eine gruselige Halloweenfolge. Aber natürlich warten wir alle sehnsüchtig auf Carmen (Sarah Shahi) und wissen, dass auch einige andere Schauspieler:innen gerne zurückkehren würden!

Im Fall von Carmen können wir leider lange warten: Ihre Rückkehr wurde angeblich erst einmal auf Eis gelegt, um die Serie mehr „an den Zahn der Zeit“ zu bringen. Carmens mexikanische Herkunft stimmt nämlich nicht mit Sarahs iranischer überein – heutzutage ist es ein No-Go, eine Person mit fremden Wurzeln zu mimen.

The L Word Showtime GIF by The L Word: Generation Q - Find & Share on GIPHY

… auch bei „Alice“!

In Alice’ Talkshow traten in der ersten Staffel Fußballerin Megan Rapinoe, Feministin Roxane Gay und eben Bette Porter auf. Wie wär’s denn mit der schlagfertigen Comedienne Tig Notaro? Immerhin spielt ihre Frau Stephanie Allynne Alice’ Partnerin Nat – das wäre doch eine tolle zweite Ebene!

Season 1 Episode 3 GIF by The L Word: Generation Q - Find & Share on GIPHY

Werdet ihr euch die zweite Staffel von „The L-Word: Generation Q” ansehen? Worauf freut ihr euch besonders? Was wünscht ihr euch? Hinterlasst uns einen Kommentar!


Bücher, Filme, Serien, Musik und Podcasts sowie Interviews mit Stars und Sternchen der
LGBT-Szene:


Abonniert gerne unseren Newsletter, wenn ihr stets up to date sein wollt:

2 comments

  1. Ich habe The L Word damals schon durch gesuchtet und werde das auch mit Generation Q tun. Ich finde es einfach klasse das es diese Serie gibt.

  2. Ich bin Anfang 40…L-Word ist also definitiv nicht in meine Coming-out Phase gefallen, sondern war später…ich habe die Serie aber geliebt!!😍bei Generation Q war ich zunächst skeptisch…bin aber jetzt auch begeistert und freue mich auf die Fortsetzung! Ab und an ist es schön, sich was queeres anzuschauen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.