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Ok, krass!

Wie queer ist … die AfD?

Die politischen Ziele deutscher Parteien zeigen einen deutlichen Trend zu einer Haltung gegen Diskriminierung von LGBTIQ+ und dem Wunsch nach Gleichberechtigung aller Menschen. Doch wie steht die „Alternative für Deutschland“ (AfD) dazu? Schießt die Partei hier etwa que(e)r? Wir haben uns das Wahlprogramm für euch angesehen!

Einige Parteien setzen sich hohe Ziele, was Gleichberechtigung für LGBTIQ+ angeht. Aber kann man das eigentlich auch anders sehen? „Ja”, sagt die AfD! Welche Werte für die Partei wichtig sind und was sie über Gendern denkt, erfahrt ihr hier!

Kurz und knackig:

  • Bekenntnis zur traditionellen Familie als Leitbild
  • Förderung der „Gender-Forschung” beenden
  • Keine „politisch-ideologische Indoktrination” an Schulen
  • Nein zu „Gender-Mainstreaming” und „Frühsexualisierung”
  • Keine „geschlechterneutrale” Umgestaltung der deutschen Sprache

Mutter, Vater, Kind

Die „Alternative für Deutschland“ legt großen Wert auf die Wertschätzung und Absicherung von Familien. Dabei liegt der Fokus auf der „traditionellen Familie“. Diese wird im Wahlprogramm als Konstellation aus Vater, Mutter und Kindern definiert. Hierbei hebt die Partei die Ehe als erstrebenswert hervor.

Da beide Elternteile gemeinsam für die Kinder verantwortlich seien, spricht sich die Partei gegen die Erziehung durch Institutionen wie Krippen oder Ganztagsschulen aus. Kritik äußert die AfD hierbei auch an „’Gender-Mainstreaming’-Projekten“ und der generellen „Betonung der Individualität“, da die Familie dadurch als „wertegebende gesellschaftliche Grundeinheit“ untergraben werde.

Gendern – unwissenschaftlich und abstrus!

Darüber hinaus erfülle die Gender-Forschung nicht die Ansprüche seriöser Wissenschaft. Die Partei sieht hierin vielmehr eine politische Motivierung und fordert daher, keine weiteren Geldmittel in diese Forschung fließen zu lassen. Bestehende Stellen an Professuren sollen nicht nachbesetzt und Forschungsprojekte, die sich mit Gender beschäftigen, nicht verlängert werden. Dazu zählt auch die geschlechterneutrale Sprache – diese lehnt die Partei als „abstrus“ ab.

Diese Zielsetzung verfolgt die AfD auch im Rest des Bildungssektors. So sei beispielsweise die Schule von „ideologischer Beeinflussung“ und „Frühsexualisierung“ auszuklammern. Die Schule müsse das Ziel verfolgen, zum eigenverantwortlichen Denken anzuregen. Dies sehe die Partei aktuell jedoch nicht – vielmehr werde die „unkritische Übernahme ideologischer Vorgaben“ gefördert. Dazu zählt die Partei auch die „einseitige Hervorhebung der Homo- und Transsexualität“ und das zuvor erwähnte „Gender-Mainstreaming“. Zitat: „Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer lauten Minderheit werden.“

Fisch oder Fleisch? Verwirrende Diversität …

Ihre Forderungen belegt die Partei mit Ergebnissen aus den Naturwissenschaften und der Entwicklungspsychologie. Diese widersprächen den von der Gender-Forschung vertretenen Ansichten. Den Gender-Studies wirft die Partei vor, naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern abzuerkennen. Dies wiederum gefährde traditionelle Wertevorstellungen und klassische Geschlechterrollen. Also so etwas wie: Der Papa spielt Fußball und schraubt am Auto, die Mama backt Kekse und macht die Wäsche.

Hierbei spricht die AfD von „Umerziehungsprogrammen“ in Kindergärten und Schulen, die dieses traditionelle Rollenverständnis verändern. Das Aufzeigen der Diversität behindere die natürliche Entwicklung der Kinder. Vielmehr verunsichere es in Bezug auf die eigene sexuelle Identität. Zudem greife es in das Recht der Eltern ein, ihre Kinder zu erziehen, wie sie möchten.

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Alternativen zu haben ist immer gut. In diesem Fall auch? Wie seht ihr das? Schreibt es uns in den Kommentaren!


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